Die Wirtschaft hat erhebliche Herausforderungen gemeistert und ist nach wie vor relativ widerstandsfähig, aber die seit langem notwendigen Reformen zur Ausmerzung der grassierenden Korruption und zur Reduzierung der Rolle des Staates fehlen weitgehend.

Die selbsternannte Übergangsregierung von Ambazonia und die ambazonischen Verteidigungskräfte kämpfen zusammen mit einer Unzahl kleiner Milizen um die Abspaltung vom frankophonen Kamerun. Die Regierung hat auf diese Herausforderung hart reagiert, unter anderem mit einem harten Vorgehen gegen die Vereinigungs- und Meinungsfreiheit und mit der Anwendung von Taktiken der verbrannten Erde, die mindestens 100 Dörfer zerstört und über 400.000 Menschen vertrieben haben.

Die politische Führung ist weitgehend unfähig, Konflikte, die auf Spaltungen beruhen, zu bewältigen, und unternimmt in Wirklichkeit Schritte, um die gesellschaftliche und politische Zersplitterung zu fördern.

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