Das Fehlen einer freien Presse, ein hohes Maß an Korruption und systematische Repressionen gegen Personen, die die regierende RPP-geführte UMP-Koalition kritisieren, machen deutlich, dass Dschibuti noch weit von demokratischen Standards entfernt ist.

Dschibuti hat laut Weltbank ein anhaltendes Wachstum von schätzungsweise 6,7% im Jahr 2018 erreicht, während sich die Auslandsverschuldung seit 2014 mehr als verdoppelt hat. Außerdem sind die Arbeitslosenquoten hoch und das sozioökonomische Entwicklungsniveau ist nach wie vor sehr niedrig.

Verbesserte Beziehungen zwischen Äthiopien und Eritrea und der Ausbau der Hafenkapazitäten in Berbera werden möglicherweise Dschibutis Monopol als wichtiges Handelstor für Äthiopien und Ostafrika insgesamt in Frage stellen.

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