Die Politik ist viel weniger sprunghaft geworden, der Staat ist viel berechenbarer, und seine Institutionen arbeiten regelmäßiger. Dennoch ist die Korruption immer noch weit verbreitet, und die persönliche Kontrolle des Präsidenten ist nach wie vor das vorherrschende politische Muster.

Das Wirtschaftswachstum ist vielversprechend, die wichtigsten fiskalischen und wirtschaftlichen Indikatoren sind gesund, und die Ebola-induzierte Krise ist vollständig überwunden. Dennoch ist Guinea nach wie vor eines der ärmsten Länder der Welt, und etwa 70% der Guineer leben in Armut.

Die Regierung ist entschlossen und gut in der Lage, ihre eigene Politik umzusetzen. Die dringend erforderlichen Reformen des Militärs, die Wiedereinführung eines wirtschaftspolitischen Rahmens nach mehreren Jahren chaotischer Plünderungen und der Bau von Wasserkraftwerken zur Stromversorgung Guineas und der Region im weiteren Sinne sind vorangekommen.

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