In Laos gibt es keine freien und fairen Wahlen. Alle fünf Jahre finden Parlamentswahlen statt, zuletzt im März 2016, aber abgesehen von einigen Unabhängigen sind alle Kandidaten Parteimitglieder, und alle werden von der parteikontrollierten laotischen Front auf ihre nationale Entwicklung hin überprüft.

Die laotische Regierung hat weiterhin beeindruckende Fortschritte in Bezug auf die sozioökonomische Entwicklung gemacht, und im März 2018 konnte das Land den Status eines am wenigsten entwickelten Landes (Least Developed Country, LDC) erlangen, ein Ziel, das seit 1996 die wirtschaftliche Entwicklungsstrategie der Regierung bestimmt.

Die laotische Regierungsführung unterliegt grundlegenden Einschränkungen, darunter die anhaltende Informalität und die schwache Regulierungskapazität. Trotz eines Masterplans für die Entwicklung der Rechtsstaatlichkeit (2009), der (mit Unterstützung des UNDP) darauf abzielt, Laos bis 2020 zu einem “Rechtsstaat” zu machen, bleibt die Herausforderung der Umsetzung groß und unbewältigt.

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