Insgesamt bleibt der Kampf gegen Korruption und Amtsmissbrauch relativ erfolgreich und konzentriert sich auf Maßnahmen mit hoher öffentlicher Aufmerksamkeit und Wirkung. Sonderermittlungsdienste und andere Institutionen haben die Fähigkeit bewiesen, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen und politischem Druck standzuhalten.

Das robuste Wirtschaftswachstum setzte sich fort, und die makroökonomische Stabilität wurde gewahrt und gestärkt. Die ausländischen Direktinvestitionen haben zugenommen, insbesondere im verarbeitenden Gewerbe. Auch die privaten Investitionen stiegen an. Die Höhe reicht jedoch nicht aus, um Litauen aus der „middle-income trap” zu befreien. Im Juni 2018 trat das Land der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) bei.

Die Regierung setzt viele ihrer Reformen wirksam um, wenn auch aufgrund des geringen externen Reformdrucks (seit dem EU-Beitritt) und des Mangels an politischer Führung und deren Fragmentierung im Allgemeinen eher stückweise als umfassend.

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