Während des Großteils des Berichtszeitraums boykottierten oppositionelle Parlamentsmitglieder nach den Parlamentswahlen 2016 die Plenar- und Ausschusssitzungen entweder permanent oder gelegentlich. Viele Gesetze wurden ohne ordnungsgemäße parlamentarische Diskussion verabschiedet.

Die Fähigkeit des Parlaments zur Aufsicht und Kontrolle der Exekutive hat sich verschlechtert. Obwohl die EU-Beitrittsverhandlungen Montenegros einige Fortschritte gemacht haben, bleibt die schwache Implementierung der verabschiedeten Gesetze ein Problem, und es fehlen noch immer greifbare Ergebnisse im Bereich der Rechtsstaatlichkeit und der Bekämpfung von Korruption und organisierter Kriminalität.

Die politische Führung nutzt gezielt internationale Hilfe (EU-Institutionen, IWF, OSZE, Weltbank, Vereinte Nationen und NATO), um ihre langfristige Entwicklungsstrategie umzusetzen, wobei sie sich auf internationales Know-how und externe Beratung stützt.

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