Präsident Daniel Ortega änderte die Verfassung zu seinen Gunsten, so dass er bei allen künftigen Wahlen auf unbestimmte Zeit für das Präsidentenamt kandidieren kann. Im Zuge der Krise von 2018 hat die Regierung das Recht auf freie Mobilisierung und friedliche Versammlung zunehmend eingeschränkt und verletzt.

Die fiskalische Stabilität ist nicht mehr gewährleistet, da die Staatsverschuldung kontinuierlich wächst. Der IWF gab 2018 eine Erklärung heraus, in der er erklärte, dass Nicaragua “die makroökonomische und finanzielle Stabilität bewahren” müsse, um eine Wirtschaftskrise zu verhindern, die sich auf alle zentralamerikanischen Länder auswirken könnte.

Die langfristige politische Strategie der Regierung scheint eher auf die Konsolidierung der Kontrolle über die Macht als auf die Stärkung von Demokratisierung und Rechtsstaatlichkeit zu zielen.

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