Die Verfassung sieht zwar eine Gewaltenteilung vor, aber die Gegengewichtskraft des Parlaments ist schwach, da es eine parteiische, von der Exekutive angeordnete Zusammensetzung hat. Die Regierung ist bestrebt, nach außen hin ein gut funktionierendes Parlaments- und Justizsystem zu zeigen, anstatt ihr Machtmonopol zu demonstrieren.

Das Wirtschaftswachstum ist in Ruanda etwas höher als in den anderen Mitgliedsstaaten der Ostafrikanischen Gemeinschaft (EAC), vor allem weil Ruanda weit überdurchschnittlich viel ausländische Hilfe erhält. Die wichtigsten strukturellen Mängel Ruandas bestehen jedoch weiterhin.

Die Regierung kritisiert offen das Konzept der Zivilgesellschaft als Gegengewicht zur Regierung und besteht darauf, dass nationale und internationale NGOs wirksame Partner bei der Erbringung von Dienstleistungen für die Entwicklung sein müssen.

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