Die politische Beteiligung war durch die Unterdrückung der Meinungsfreiheit und die Einschränkung der Versammlungsrechte durch das Regime eingeschränkt worden. Die Rechtsstaatlichkeit war durch eine schlecht funktionierende Gewaltenteilung, das Fehlen einer unabhängigen Justiz, Korruption und Menschenrechtsverletzungen untergraben worden.

Der Sudan gab weiterhin hohen Militärausgaben den Vorrang, während weniger als 10% des Staatshaushalts für soziale Dienste ausgegeben wurden. Inmitten der Wirtschaftskrise widerrief die Regierung die Weizensubventionen, was zu Straßendemonstrationen wegen der gestiegenen Lebensmittelpreise führte.

Die strategischen Pläne der al-Bashir-Regierung waren zumeist Rhetorik, um politische Unterstützung zu gewinnen. Die kurzfristigen Prioritäten der politischen Führung behinderten die effektive Umsetzung der Ziele.

Gesamten Länderbericht anzeigen