Die salvadorianische Bevölkerung verzeichnet aufgrund der jüngsten Korruptionsskandale und der anhaltend hohen Gewaltrate (Tötungsdelikte, Verletzungen) sinkende Zustimmungswerte für das demokratische Regierungssystem. Hinzu kommt die chronisch unterdurchschnittliche Wirtschaftsleistung.

Trotz eines recht soliden wirtschaftlichen Rahmens hat El Salvador die niedrigste wirtschaftliche Wachstumsrate aller zentralamerikanischen Länder. Dies ist auf einen Überschuss an Devisen zurückzuführen, mit dem nicht genügend lokal produzierte Waren gekauft werden können, sowie auf den Zusammenbruch von Exportprodukten wie Kaffee und Baumwolle.

Öffentliche Sicherheit und Gewaltprävention sind Bereiche, in denen die Regierungspolitik weit hinter den erklärten Zielen zurückbleibt. Die Kosten für etablierte Gewaltpräventionsprogramme übersteigen bei weitem die finanziellen Möglichkeiten der Regierung.

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