In Slowenien genießen die Parteien das geringste Vertrauen aller politischen Institutionen und sind schwach in der Gesellschaft verwurzelt. Im Januar 2019 waren 98 Parteien im Land registriert, 12 mehr als im Januar 2017, und die Wählervolatilität ist nach wie vor hoch.

Der Untersuchungszeitraum war durch sehr gute wirtschaftliche Ergebnisse gekennzeichnet. Das Wirtschaftswachstum nahm nach der Finanzkrise 2014 wieder zu und lag 2017 bei 4,9%. Slowenien hat eines der höchsten Pro-Kopf-Einkommen in der Region.

Auch in den Jahren 2017 und 2018 blieb die systemische Korruption ein zentrales Problem für Slowenien. Es ist der Antikorruptionsbehörde bisher nicht gelungen, ihr geringes öffentliches Image zu verbessern.

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