Die demokratische Politik kehrte von der Schwelle zurück, als Ramaphosa die Nachfolge Zumas als Führer des regierenden Afrikanischen Nationalkongresses antrat, aber trotz wichtiger Interventionen zur Säuberung der Regierung ist Ramaphosa dennoch durch wichtige Verbündete Zumas und den Einfluss, den Zuma selbst noch immer im ANC ausübt, eingeschränkt.

Das Versäumnis, politische Sicherheit bezüglich der Landreform und der Finanzverwaltung zu schaffen, wird in den kommenden Jahren entscheidend sein. Unter den Bedingungen des wirtschaftlichen Niedergangs, der Desillusionierung und der Korruption sieht sich der regierende ANC weiterhin dem Widerstand sowohl der Rechten als auch der extremen Linken ausgesetzt.


Die wachsende Ungeduld mit dem langsamen Tempo des sozialen Wandels, insbesondere unter jungen Menschen, in Verbindung mit den begrenzten Möglichkeiten, die eine schleppende Wirtschaft bietet, hat in den letzten Jahren zu einem hohen Maß an sozialer Polarisierung entlang rassischer Grenzen geführt und bleibt eines der Hauptprobleme, die die Leistungsfähigkeit der Regierung einschränken.

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