Die Parlamentswahlen von 2020 haben zu einem Führungswechsel geführt, der zwiespältige Folgen nach sich zog. Burundi hat zwar von einem gemäßigteren politischen Diskurs und verbesserten Beziehungen zu einigen Nachbarländern profitiert, doch haben sich einige antidemokratische Tendenzen verstärkt.

Die bürgerlichen und politischen Freiheiten blieben stark eingeschränkt und die Fragilität des Staates hielt an. Schikanen, Einschüchterungen, Gewalt und weit verbreitete Straflosigkeit vor und nach den Wahlen schwächten die Oppositionsparteien, die Medien und die Zivilgesellschaft.

Burundi gehört nach wie vor zu den am wenigsten entwickelten Ländern der Welt, und über 70 % der Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze. Die Devisenkrise hielt an, die Staatsverschuldung stieg, und Burundi kämpft mit anhaltenden Problemen bei der Energieversorgung.

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