Bahrains autoritäres System blieb charakterisiert durch fortgesetzte Einschränkungen grundlegender Freiheiten, der Strafverfolgung von Protestierenden und der Überwachung kritischer Stimmen bestehen. Die groß angelegte Amnestie im Jahr 2024 stellte eine bemerkenswerte Deeskalation dar, doch ebneten keinen echten Weg für Versöhnung oder politische Inklusion. Oppositionsgruppen bleiben verboten, und Misshandlungen in Haft dauern an, was die Entstehung eines wettbewerbsfähigeren politischen Umfelds verhindert.

Die Wirtschaft stützt sich weiterhin auf ein nicht nachhaltiges Rentiermodell, wodurch Diversifizierungsbemühungen ungleichmäßig und unvollständig bleiben. Regionale Entspannung eröffnet Spielräume für Handel und Investitionen, während Partnerschaften mit Singapur, Oman, den Vereinigten Staaten, dem Vereinigten Königreich und China nicht-ölbezogene Sektoren stützen. Die strukturelle Abhängigkeit vom Ölsektor und kurzfristige wirtschaftspolitische Ansätze begrenzen jedoch die langfristige Resilienz.

Trotz regionaler Entspannung und externer Allianzen, insbesondere mit Saudi-Arabien, den Vereinigten Staaten und dem Vereinigten Königreich, bleibt Bahrain anfällig gegenüber regionaler Unsicherheit, da die staatliche Leistungsfähigkeit hängt in hohem Maße von externer wirtschaftlicher und sicherheitspolitischer Unterstützung ab. 

Gesamten Länderbericht anzeigen