Kronprinz Mohammed bin Salman festigte seine Macht weiter, wobei Entscheidungen zunehmend zentralisiert wurden und seine Autorität nicht bedeutend herausgefordert wurde. Die politische Stabilität blieb hoch, und innenpolitische Spannungen entwickelten sich nicht zu ernsthaften Einschränkungen seiner Herrschaft.
Die wirtschaftliche Entwicklung blieb stabil, gestützt durch verlässliche Öleinnahmen, eine vorsichtige Fiskalpolitik und Fortschritte im Rahmen von Vision 2030. Die Einnahmen abseits des Ölsektors stiegen weiter, der Tourismussektor wuchs, und soziale Indikatoren wie die Erwerbsbeteiligung von Frauen und die Wohneigentumsquote verbesserten sich, was den Fortschritt des wirtschaftlichen Wandels widerspiegelt.
Die Governance wurde von veränderten regionalen Dynamiken geprägt. Riad bedingte eine Normalisierung der bilateralen Beziehungen mit Israel an die Einrichtung eines palästinensischen Staates und balancierte damit außenpolitische Ziele mit der öffentlichen Stimmung. Ein weniger angespanntes Verhältnis mit dem Iran und den Huthi stärkte die nationale Sicherheit und ermöglichte es der Regierung, den Fokus stärker auf innenpolitische Reformen und langfristige strategische Ziele zu richten.