Die von Präsident Patrice Talon eingeleiteten Reformen haben das Land in eine einschneidende politische Krise gestürzt. Die Reform des Parteiensystems und das neue Wahlgesetz schränkten die Teilnahme mehrerer Parteien an den Parlamentswahlen 2019 ein. Dies führte zu tödlicher Gewalt bei den Wahlen und markierte einen Bruch mit der demokratischen Stabilität und dem sozialen Frieden.

Wirtschaftlich hat Benin in den letzten Jahren ein anhaltendes BIP-Wachstum verzeichnet. Im Jahr 2020 stufte die Weltbank das Land zum ersten Mal als Land mit niedrigem mittleren Einkommen ein. Die Quote der extremen Armut ist jedoch nicht zurückgegangen.

Benin hat sich im Kampf gegen die COVID-19-Pandemie als sehr widerstandsfähig erwiesen. Die Regierung entschied sich gegen eine umfassende Kontaktsperre mit der Begründung, dass das Land nicht über die Mittel verfüge, um die Folgen einer Unterbrechung der wirtschaftlichen Aktivitäten zu tragen.

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