Die Demokratie in Bhutan hat sich weiter konsolidiert. Eine neue Partei, die Bhutan United Party, gewann die nationalen Wahlen 2018, und die Bhutan Peace and Prosperity Party akzeptierte ihre Rolle als Oppositionspartei. Sie verweigerte sich jedoch den wiederholten Appellen der Regierungspartei zur konsensualen Mitwirkung, wenn ihr keine Positionen im Kabinett angeboten würden.

Die COVID-19-Pandemie hat Bhutans bereits angeschlagenen Privatsektor in Mitleidenschaft gezogen, die Tourismusbranche stark beeinträchtigt und sich negativ auf Bhutans wichtige Einnahmen aus Rücküberweisungen aus dem Ausland ausgewirkt. Angesichts einer Jugendarbeitslosigkeit von über 25 % wird Bhutan die Entwicklung des Privatsektors beschleunigen müssen.

Das Unter- und das Oberhaus des Parlaments von Bhutan sind zeitweise über Gesetzgebung und Politik aneinandergeraten, haben ihre Differenzen jedoch größtenteils gütlich beigelegt. Die Regierung hat sich zu bedeutenden Reformen in den Bereichen Bildung und öffentlicher Dienst verpflichtet. Außerdem hat sie das Land zur Eindämmung und Milderung der Auswirkungen der Pandemie mobilisiert.

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