Das politische System Jordaniens blieb stabil, ohne neue Berichte über inner-haschimitische Spannungen stabil. Die Parlamentswahl 2024 brachte wesentliche Neuerungen, darunter eine Senkung des Mindestalters für Kandidaturen, mehr politische Teilhabe junger Menschen und zusätzliche Sitze für Frauen, während Minderheitenquoten reduziert wurden. Die Wahlkommission erhielt größere Befugnisse, und Jafar Hassan folgte Bisher Khasawneh als Premierminister. Regionale Entwicklungen in Syrien und im Zusammenhang mit dem Hamas–Israel-Krieg prägten weiterhin den innenpolitischen Druck.
Die wirtschaftliche Entwicklung stagnierte. Steigende Haushaltsdefizite und wachsende Staatsverschuldung schränkten den fiskalischen Handlungsspielraum ein, während ausländische Direktinvestitionen hinter den Erwartungen zurückblieben. Die Arbeitslosenquote bleibt hoch. Die Auslandsreserven blieben stabil, doch Fortschritte in Wettbewerbsfähigkeit und Diversifizierung waren begrenzt.
Die Regierungsführung konzentrierte sich auf die angepasste Strategie zur Wirtschaftsmodernisierung (EMV), die eine Verbesserung der Lebensqualität und eine stärkere Rolle des Privatsektors anstrebt. Regionale Instabilität beanspruchte jedoch erhebliche politische Aufmerksamkeit und erschwerte die Umsetzung politischer Prioritäten.