Nach dem ursprünglichen Sieg von Präsident Peter Mutharika bei den zwischen drei Parteien ausgetragenen Wahlen im Mai 2019 fochten die beiden Hauptkonkurrenten das Ergebnis an. Der Oberste Gerichtshof erklärte die Wahl für ungültig, ordnete eine Neuwahl an und legte den Begriff „Mehrheit” absolut (über 50 Prozent) und nicht relativ aus, wodurch das gesamte Wahlsystem geändert wurde. Aus den neuen Präsidentschaftswahlen ging ein oppositionelles Wahlbündnis als Sieger hervor.

Die malawische Wirtschaft hat sich insgesamt nicht gut entwickelt, da anhaltende strukturelle Faktoren und die endemische Korruption das Wirtschaftswachstum weiterhin behindern. Die durch den Klimawandel verursachten extremen Wetterereignisse (Überschwemmungen und Dürren) sind schwerwiegend und belasten die öffentlichen Mittel, was zu einer zunehmenden Schuldenlast führt.

Auch die COVID-19-Pandemie belastet die öffentlichen Mittel, und das Gesundheitssystem ist überlastet. Dennoch hat die Regierung die Pandemie recht gut in den Griff bekommen, indem sie strenge Vorsichtsmaßnahmen ergriffen hat, die im Falle eines Verstoßes harte Strafen nach sich ziehen.

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